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Magenkeim Helicobacter pylori Blog

Eine Helicobacter-pylori-Infektion – kurz HP - ist ein bakterieller Befall der Magenschleimhaut, der bei den Betroffenen häufig gar keine Beschwerden hervorruft, allerdings die Entstehung von Folgeerkrankungen wie dem Magengeschwür begünstigen kann. Wir wollen ihnen hier einige Tops und Ratschläge geben, wie sie ihre Gesundheit erhalten. An aller erster Stelle steht ein Schnelltest für zuhause, denn nur wenn sie wissen, dass sie infiziert sind, können sie auch eine schnelle und konsequente Behandlung beginnen.
Er ist klein, nistet sich im Magen ein und wird oft nicht bemerkt: Der Magenkeim Helicobacter pylori – kurz HP. Jeder dritte Deutsche trägt ihn im Bauch. Allerdings ist HP alles andere als harmlos. Das stäbchenförmige Bakterium ist nicht nur Hauptverursacher von Magenschleimhaut-Entzündungen, sondern wird auch für bis zu 70 Prozent der Fälle von Magenkrebs verantwortlich gemacht.
Eine Infektion mit Helicobacter pylori, so sagen Mediziner, sei die zweithäufigste Infektionskrankheit nach der Karies.
Helicobacter pylori – kurz HP oder auch Heli - verhält sich zunächst Jahre lang unauffällig, ohne dass der Betroffene etwas davon bemerkt. Aber irgendwann macht er auf sich aufmerksam. Mit seinen fadenförmigen Geißeln ist er extrem beweglich und verteilt sich über die gesamte Magenschleimhaut. Er versteckt sich in der Schleimschicht der Magenwand und heftet sich dort an Epithelzellen. Auf die Dauer reagieren die Zellen der Magenschleimhaut gereizt, sie entzünden sich; eine Gastritis, die jedoch mitunter ohne Beschwerden im Magen schwelt, ist die Folge.
Die Diagnose Helicobacter (HP) ist der erste Schritt zur Therapie. Am effektivsten setzt man Helicobacter pylori mit einer Dreier-Kombinationstherapie schachmatt. Diese so genannte Tripeltherapie umfasst einen Magensäurehemmer sowie zwei Antibiotika und dauert sieben Tage. Auf einer Konsensus-Konferenz haben sich international führende HP Experten dafür ausgesprochen, als Magensäurehemmer beispielsweise Pantoprazol und als Antibiotika Amoxicillin und Clarithromycin einzusetzen. Mit dieser Kombination beuge man von vornherein Misserfolgen durch Antibiotika-Resistenzen des Erregers vor, so die Ärzte.
Die meisten Menschen mit einer Helicobacter-Infektion haben keine Krankheitszeichen. Wenn Symptome auftreten, sind es Schmerzen im Oberbauch und Verdauungsstörungen. Ein HP-Befall verursacht fast immer eine Entzündung von Teilen oder der gesamten Magenschleimhaut, bei 10% der Infizierten bilden sich Geschwüre. Der Erreger ist die Hauptursache für diese Geschwüre: Bei etwa 90% der Patienten lässt sich HP im Geschwür nachweisen.
HP ist der Erreger einer chronischen Gastritis im Bereich des Antrums mit diffusen oberflächlichen Schleimhautulzerationen. Sehr häufig treten zusätzliche Ulzerationen im Duodeneum auf. Die Pathogenität des Erregers wird durch die Bildung eines Zytokins und einer Protease erklärt, deren Substrat die schützende Schleimschicht des Magens ist. Es wird geschätzt, dass etwa 95 % aller Ulzerationen des Duodenums und 70 bis 90 % des Magens auf den Erreger zurückgeführt werden können. Die Prävalenz von HP ist hoch. In Europa sind bis zu 40 % der Bevölkerung infiziert, in den Entwicklungsländern ist die Infektionsrate mit bis zu 80 % deutlich höher. 
Der Infektionsweg ist nicht endgültig geklärt.
Früher galt Stress als Hauptverursacher des Magengeschwürs. Heute ist der wahre Täter enttarnt: das Bakterium Helicobacter pylori. Neue Medikamente machen eine Operation oft überflüssig.
Helicobacter-pylori ist ein stäbchenförmiges, leicht gekrümmtes Bakterium, welches an seinem Ende Geißen hat. Es gelangt über den Mund in den Magen und befällt dort vor allem die Magenschleimhaut. Dort ist es vor der Magensäure geschützt. Durch die Bildung des Enzyms Urease spaltet es Ammoniak und Kohlendioxid und neutralisiert damit die saure Umgebung und schützt sich dadurch selbst vor der Magensäure.
Der Magen ist ein mit Schleimhaut ausgekleidetes Hohlorgan und vor allem für Speicher, Transport und Verdauung zuständig.
Magenkrebs ist das Ergebnis von Zellveränderungen an der Magenschleimhaut. Helicobacter pylori gilt als einer der Auslöser.
Jahrelang meinte man, dass ausschließlich Stress für die Entstehung von Magengeschwüren verantwortlich sei. Stress steigert zwar die Säureproduktion und schwächt das Immunsystem. Der Magen wird angreifbarer für Bakterien. Diese Umstände können eine Gastritis (Magenentzündung) auslösen.
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