Magenkeim Helicobacter pylori Blog

Weniger eindeutig ist die Bedeutung einer Heli-Infektion in Verbindung mit dem weiten Spektrum der Beschwerden. Für den Beweis eines monokausalen Zusammenhangs zwischen Infektion und Dyspepsie existieren keine harten Fakten. Andererseits steht die mögliche Bedeutung von Gastritis und Infektion bei Dyspep- siepatienten aufgrund zahlreicher Studien nicht mehr in Zweifel Die Durchführung einer Eradikation bleibt bislang der Einschätzung des Arztes überlassen. In seine Überlegungen sollten die Dauer der Beschwerden, die Familienanamnese, das Versagen anderer Medikamente, die Aktivität der Gastritis und eventuell andere Stö- rungen wie eine Refluxsymptomatik einbezogen werden.
Die genauen Übertragungswege der Helicobacter-pylori-Infektion sind noch nicht eindeutig geklärt. Vermutlich spielen Übertragungen über Mund-zu-Mund-Kontakt, verunreinigte Lebensmittel und Wasser sowie über Haustiere eine Rolle. Als eine häufige Infektionsquelle gilt der enge Kontakt zwischen Mutter und Kind. Mit einem rezeptfreien Schnelltest aus der Apotheke bekommen sie schnell Gewissheit.
Bevor undiagnostiziert spekuliert oder gar behandelt wird, raten Mediziner zu einem rezeptfreien Schnelltest aus der Apotheke, wie dem Heli-C-CHECK. Ist das Ergebnis positiv, dann erfolgt die Behandlung in der Regel mit einer sogenannten Dreifach-Therapie: Der Patient nimmt zwei Mal täglich zwei verschiedene Antibiotika und eine Tablette, die die Magensäure hemmt, einen sogenannten Protonenpumpenhemmer.
Eine Infektion mit Helicobacter pylori (Heli, oder HP) kann man unterschiedlich feststellen. Bei Beschwerden und einem entsprechenden Verdacht sollte immer ein Selbsttest aus der Apotheke gemacht werden - ist der positiv, denn raten Ärzte zu einer Magenspiegelung - einer sogenannte Endoskopie.
Rund 80 Prozent der HP-Infektionen verlaufen ohne Komplikationen. Viele haben eine Gastritis und merken es gar nicht. Bei etwa 15 Prozent der HP-Infizierten kommt es irgendwann zu einem Geschwür, einem sogenannten Ulcus. Bei einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür sind tiefere Schichten in der Magenschleimhaut geschädigt als bei einer Gastritis.