Was tun bei HP-Infektionen? Zuerst ein Helicobacter Test
Schnelltest
Bevor undiagnostiziert spekuliert oder gar behandelt wird, raten Mediziner zu einem rezeptfreien Schnelltest aus der Apotheke, wie dem ZuhauseTEST Gesunder Magen.
Therapie
Ist das Ergebnis positiv, dann erfolgt die Behandlung in der Regel mit einer sogenannten Dreifach-Therapie. Der Patient nimmt dabei zwei Mal täglich zwei verschiedene Antibiotika und eine Tablette, die die Magensäure hemmt, einen sogenannten Protonenpumpenhemmer.
Die Therapie dauert eine Woche und führt in knapp 90 Prozent der Fälle zum Erfolg. Schlägt sie nicht an, sollte die Behandlung mit einer anderen Antibiotika-Kombination wiederholt werden.
Ganz erstaunlich: Obwohl Helicobacter pylori zu Komplikationen führen kann, muss er nicht zwangsläufig behandelt werden. Denn auch eine Behandlung mit Antibiotika hat Nebenwirkungen. Ein Muss ist die Therapie bei; einer ausgedehnten Gastritis, die Beschwerden verursacht, bei Helicobacter pylori bedingten Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, bei einem Magenlymphom und bei zusätzlichen Risikofaktoren für einen Magenkrebs. Eine Infektion kann therapiert werden, wenn der Patient unter entsprechenden Beschwerden leidet und sich eine Behandlung wünscht.
Ärztliche Abklärung
Ab wann sollte man mit Bauchschmerzen zum Arzt? Wenn Oberbauchbeschwerden ein paar Wochen anhalten oder in regelmäßigen Abständen immer wieder kommen. Wenn man Blut im Stuhl hat oder Blut erbricht. Wenn man unter Schluckbeschwerden leidet. Wenn man plötzlich unerklärlicherweise Gewicht verliert. Dann ist dringend ein Gang zum Arzt angesagt.
In solchen Fällen sollte auch der Magen gespiegelt werden, nur so kann die Ursache der Beschwerden herausgefunden werden. Es wird seit Jahren an einer Impfung gearbeitet, derzeit steht kein wirksames Mittel zur Verfügung.