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Diagnose und Therapie einer Milchallergie

Diagnose: Wie lässt sich eine Kuhmilchallergie feststellen?

Der Körper eines Menschen, der von einer Kuhmilchallergie betroffen ist, nimmt bestimmte Inhaltsstoffe der Milch als gefährliche Fremdstoffe wahr. In der Folge bildet er Antikörper aus, um diese abzuwehren.

Zur Annäherung an die Diagnose Milchallergie kann man einen Provokationstest oder einen Eliminationstest durchführen. Das bedeutet, dass auf die Nahrungsmittel, von denen man vermutet, dass sie eine allergische Reaktion auslösen, verzichtet wird oder diese ganz bewusst aufgenommen werden. Bei einem Provokationstest können die möglichen Allergene auch bei einem Pricktest auf der Haut getestet werden oder bei einem Intrakutantest direkt gespritzt werden, um die Reaktion beobachten zu können.

Die körpereigenen Abwehrstoffe (IgE Antikörper) stellen allerdings einen eindeutigen Hinweis auf eine Allergie dar. Schon in einem kleinen Tropfen Blut aus der Fingerspitze kann mittels eines auf Antikörperreaktionen basiereden Testverfahrens festgestellt werden, ob sich IgE Antikörper im Blut befinden. Man kann dazu den MilchCHECK verwenden, um  innerhalb weniger Minuten von zuhause aus zu testen, ob eine Allergie vorliegt.

Fällt der Test positiv aus, kann ein Arzt die weitere Vorgehensweise zusammen mit dem Patienten erarbeiten und die Diagnose gegebenenfalls absichern.

Therapie: Wie wird eine Milchallergie behandelt?

Eine Allergie gegen Kuhmilch lässt sich nicht im klassischen Sinne behandeln. Betroffene sollten die Allergene möglichst meiden und Kuhmilch durch Sojamilch, Reismilch oder ähnliches ersetzen. Zunächst müssen Milch und Nahrungsmittel, in denen auch nur kleinste Spuren von Milch enthalten sind, strikt gemieden werden. Nach längerer Zeit können geringe Mengen Milch oft wieder vertragen werden. Ein besonderes Augenmerk sollten Kuhmilchallergiker auf ihren Mineralienhaushalt haben. Da Milch einer der wichtigsten Lieferanten von Kalzium ist, kann es notwendig sein, das Mineral nahrungsergänzend einzunehmen.

Vorallem bei einer Feststellung der Allergie im Kleinkindalter ist es allerdings sinnvoll, nach wenigen Jahren mit einer kleinen Menge Milch zu testen, ob die Allergie noch besteht. Bei Kindern unter 10 Jahren ist die Chance, dass sich die Allergie zurück entwickelt, sehr hoch.

Außerdem ist es wichtig, den Allergiker auch auf andere Allergien zu testen, da diese oft in Kombination auftreten und die Therapie bzw. Elimination einer Einzelnen keine Besserung der Symptome erzielen kann.

Prognose: Wie entwickelt sich eine Kuhmilchallergie?

Die Kuhmilchallergie tritt am häufigsten in der Altersgruppe der unter Dreijährigen auf. Ein sehr großer Teil dieser Kinder kann Kuhmilch aber spätestens mit dem Eintritt in das Schulalter wieder vertragen, sodass keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind. Bleibt die Allergie weiterhin bestehen, ist eine Eliminationsdiät mit weiteren Verträglichkeitsproben sinnvoll und die Chancen auf eine Zurückbildung der Allergie stehen weiterhin gut.

Liegt der Antikörperspiegel in einem sehr hohen Bereich, kann die Allergie auch bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben. Oft entwickelt sich in solchen Fällen eine hohe Anfälligkeit auch gegenüber anderen Nahrungsmittelallergien oder gegenüber Allergien, die durch die Luft übertragen werden wie beispielsweise eine Allergie gegen Pflanzenpollen, gegen Tierhaare oder Hausstaubmilben.

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