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Die Glutenallergie: So macht uns Getreide krank

Wofür benötigen wir Gluten?

Gluten spielt eine wichtige Rolle in der Ernährung der Menschheit. Durch Gluten entsteht zum Beispiel die Elastizität des Teigs, die so wichtig für den Großteil konventioneller Backwaren ist: Beim Kneten eines Getreidemehl-Teigs bilden sich lange Stränge, die stabil und flexibel zu gleich sind. So kann sich beim Backen die Luft ausdehnen und es bilden sich Blasen, die für luftiges, leichtes Gebäck sorgen. Gluten ist allerdings auch Ursache für eine Reihe von Krankheiten, Darmentzündungen und Allergien.

Wie wirkt Gluten bei einer Unverträglichkeit?

Gluten setzt sich zusammen aus Eiweißen der Prolamin- und Glutelin-Gruppen. Im Falle von Weizen sind dies Gliadin und Glutenin. Diese Eiweiße sind in den meisten Getreidesorten enthalten, allen voran Weizen, Dinkel und Roggen.

Da der Gluten-Bestandteil Gliadin ein sogenanntes Lektin ist, ist auch die Wirkungsweise ähnlich: Gluten erhöht die Durchlässigkeit der Darmbarriere. Der Darm wird undicht. Gliadin, das resistent gegen Verdauungsenzyme ist, interagiert darüber hinaus mit dem Lymphgewebe und löst Entzündungsreaktionen aus. Die darauf zurückgeführten Krankheiten sind unter anderem Multiple Sklerose, Diabetes Typ 1, Psoriasis (Schuppenflechte), IgA Nephritis (“Morbus Berger”) und Rheumatoide Arthritis.

Bei einer Zöliakie (Glutenunverträglickeit) führt der Verzehr glutenhaltiger Nahrungsmittel zu einer Entzündung der Darmschleimhaut mit folgender Immunreaktion: Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Depressionen und Wachstumsstörungen bei Kindern.

Wie häufig tritt die Glutenunverträglichkeit auf?

Zöliakie ist im weltweiten Durchschnitt bei 1 von 150 Menschen diagnostiziert. Jedoch betrifft die Problematik weitaus mehr Menschen, denn nicht bei jedem wird die Glutenunverträglichkeit als Zöliakie diagnostiziert, die Dunkelziffer ist hoch. Prinzipiell ist jeder betroffen. Die Wirkungsweise ist immer die gleiche – lediglich die unmittelbaren Auswirkungen unterscheiden sich in ihrer Ausprägung. Während einige Menschen kaum Symptome spüren, äußern sie sich bei anderen auf Wegen, die selten konsequent diagnostiziert werden.

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