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Gluten: So behandeln Sie die Beschwerden richtig

Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, sollten auf verschiedene Faktoren achten, um ihre Beschwerden zu behandeln. Wenn Sie noch nicht wissen, ob Sie an einer Glutenunverträglichkeit leiden, können Sie den Glutenunverträglichkeitstest GlutenCHECK bequem von Zuhause aus anwenden.

Worauf bei der Diät zu achten ist

Die Behandlung der Erkrankung erfolgt in erster Linie durch die lebenslange Einhaltung einer Diät oder glutenfreien Ernährung. Dadurch gelingt die Regeneration der abgeflachten Dünndarmschleimhaut meist relativ schnell und die Nährstoffe können wieder über die Darmwand ins Blut aufgenommen werden. Dies ist eines der Hauptprobleme bei einer Getreideunverträglichkeit.

Durch die Regeneration der abgeflachten Dünndarmschleimhaut bessern sich auch zunehmend allgemeine Krankheitssymptome wie Schwäche oder Gewichtsverlust. Bei einigen Patienten kann es jedoch bis zu zwölf Monate dauern, bis sie komplett beschwerdefrei sind.

Oftmals werden unbewusst Diätfehler begangen. Dies ist besonders problematisch, wenn sich nach der Diagnose und dem vermeintlichen Einhalten der Diät keine Besserung ergibt und Patienten deshalb meinen, die strenge Diät ablehnen zu wollen. Sie müssen konsequent sein und die Diät dauerhaft einhalten. Nur das hilft. 

Bei sporadisch unterbrochener Diät können Komplikationen auftreten, die sich erst nach längerer Zeit auswirken.

Teilweise kann es in der Pubertät zu einer Verbesserung der Glutenintoleranz kommen, sodass bei mäßigem Verzehr von bedenklichen Lebensmitteln keine Symptome auftreten. Wenn die Diät nicht konsequent eingehalten wird, können erneut Schleimhautveränderungen im Dünndarm auftreten, die nicht unbedingt sofort die entsprechenden Symptome mit Beschwerden im Magen-Darm-Bereich aufzeigen.

Eine Nichteinhaltung der streng glutenfreien Diät - auch unabhängig von Beschwerden – erhöht das Risiko um das 1,2-fache, an bösartigen Tumoren im Magen-Darm-Trakt zu erkranken. Die strenge Einhaltung der Diät trägt weiterhin nicht nur zu einer Verbesserung des Allgemeinzustandes bei, sondern beugt auch möglichen Zahnschäden, der Entstehung einer Osteoporose und Infertilität vor.

Die Diagnose Zöliakie bringt eine Vielzahl von Veränderungen mit sich. Zu Beginn der Umstellung auf eine getreidefreie Ernährung müssen die gesamten Lebensmittelvorräte sowie Arzneimittel, Mund- und Zahnpflegemittel und Kosmetika auf Glutenfreiheit überprüft werden. Es ist sehr sinnvoll, gleich zu Beginn eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen.