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Hauterkrankungen

Die Haut - das größte Sinnesorgan des Menschen

Die Haut hat für den Menschen viele Funktionen. Sie schützt vor Druck, vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz, Viren und Bakterien und damit vor Krankheitserregern. Gleichzeitig dient sie als Barriere, dass man nicht austrocknet. Die Haut hat zudem Schutzfunktion vor Umwelteinflüssen. Sie reguliert den Wärmehaushalt, schützt vor UV-Strahlung und ist durch ihre Rezeptoren Kontakt- und Sinnesorgan gleichermaßen. Mit bis zu zwei Quadratmetern Oberfläche wird sie – was ihre Größe angeht – nur noch von der Oberfläche des Darms übertroffen.

Ist die Haut erkrankt, ist ihre Struktur gestört, verletzt oder beeinträchtigt, kann dies weitreichende Folgen für den Menschen haben. Die häufigsten Erkrankungen der Haut werden nachfolgend erläutert. 

Die häufigsten Hauterkrankungen

Akne

Akne zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen. Aufgrund hormoneller Veränderungen sind vorwiegend Jugendliche davon betroffen, aber auch Erwachsene. Die Hautkrankheit wird in drei Schweregrade unterteilt. Gekennzeichnet ist sie durch Pickel, Pusteln und Mitesser meist im Gesicht, in der so genannten T-Zone (Stirn, Nase, Kinn). Die Erscheinungen können aber auch am Rücken oder auf der Brust auftreten. Bei schwerer Akne, die nicht mit Produkten aus Drogerie oder Apotheke behandelbar ist, sollte der Hautarzt aufgesucht werden. Dies ist etwa ein Drittel der Fälle.

Die Bezeichnung der so genannten „Mallorca-Akne“ ist etwas irreführend. Hierbei handelt es sich um eine Lichtallergie bzw. ein Sonnenekzem.

Die Ursachen von Akne reichen weit von hormonellen Veränderungen über einen ungesnden Lebensstil bis hin zu Lebensmittelunverträglichkeiten. Die Getreideunvertäglichkeit Zöliakie lässt sich mittels Selbsttest innerhalb kürzester Zeit zuhause nachweisen.  

Basaliom

Das Basaliom ist die häufigste Hautkrebsart. Da das Basaliom äußerst selten streut, ist es nicht so gefährlich wie schwarzer Hautkrebs. Damit der Tumor nicht weiter in gesunde Hautbereiche hineinwächst, sollte er trotzdem entfernt werden. Dies geschieht durch Operation, bei schlecht operablen Fällen gegebenenfalls durch Bestrahlung.

Ekzem

Bei meist juckenden, anschwellenden und nässenden Entzündungen der Haut, die nicht infektiös sind, spricht man von Ekzemen. Ihre Ursache liegt meist in allergischen Reaktionen. Auch Reizstoffe von außen können der Grund für ein Ekzem sein. Durch Tests und Befragungen versucht der Arzt, die Ursache herauszufinden. Der Verzehr bzw. der Kontakt zu der auslösenden Substanz ist fortan zu meiden. Gegen die Symptome helfen lindernde Medikamente.

Fußpilz

Der Fußpilz gehört zu den verbreitetsten und hartnäckigsten Hautbeschwerden und zu den häufigsten Infektionskrankheiten überhaupt. Er sitzt meist in den Zehenzwischenräumen, bisweilen auch an der Fußsohle oder am Fußrand. Oft verläuft der Fußpilz chronisch. Erreger sind am häufigsten so genannte Dermatophyten (Fadenpilze). Fußpilzerreger lieben das feucht-warme Milieu und lauern daher vorzugsweise in Schwimmbädern, Saunen und in den Duschen von Sportstätten. Therapiert wird je nach Erscheinungsform mit Salben oder Cremes. Manche Betroffene schwören auf Hausmittel. In hartnäckigen Fällen verordnet der Hautarzt Tabletten. In diesen Fällen kann es zu Nebenwirkungen kommen. Zu den neueren angebotenen Behandlungsmethoden gehört eine Laser-Therapie gegen Nagelpilz. Auf Hygiene mit Socken und Strümpfen ist zu achten.

Lippenherpes

Lippenherpes, die bekannteste Form von Herpesviren, macht sich bemerkbar durch schmerzhafte Bläschen an den Lippen. Sie sind hochansteckend. Eine antivirale Herpescreme kann zu Linderung verhelfen. Hausmitteln wie Salzwasser oder Honig wird ebenfalls eine Wirkung nachgesagt. Rund 90 Prozent aller Erwachsenen tragen das Herpes-Simplex-Virus in sich. In einem Drittel der Fälle kommt es zum Ausbruch.

Malignes Melanom (Schwarzer Hautkrebs)

Das maligne Melanom ist die gefährlichste Art von Hautkrebs. Er streut oft in noch frühem Stadium. Als Ursache gilt in vielen Fällen starke Belastung durch UV-Strahlung so wie genetische, d.h. erbliche Faktoren. Rechtzeitig entdeckt, ist schwarzer Hautkrebs gut behandelbar. Früherkennungsuntersuchungen werden angeboten. 

Neurodermitis

Bei Neurodermitis handelt es sich um eine entzündliche chronische Hauterkrankung. Schon Babys können darunter leiden, sie ist weit verbreitet bei Kindern, und oft bleibt die Erkrankung ein Leben lang. Neurodermitis verläuft in Schüben. Rote Ekzeme mit starkem Juckreiz und trockener Haut sind charakteristisch. Als Ursache gilt heute eine Kombination aus genetischer Veranlagung und speziellen Auslösern. Diese können mental (Stress etc.) oder äußerlich sein (Nikotin, Nahrungsmittel, Duftstoffe etc.). Neurodermitis ist nicht heilbar. Abhilfe leisten feuchtigkeitsspendende Salben und Lotionen, äußerstenfalls Cortison, die Vermeidung von Auslösern und geeignete, luftige Kleidung. 

Schuppenflechte

Schuppenflechte macht sich bemerkbar durch gerötete, schuppende und eingerissene Hautstellen, die von Juckreiz begleitet werden. Die chronische entzündliche Erkrankung ist nicht ansteckend. Schuppenflechte gehört zur Kategorie der Autoimmunerkrankungen, bei der das Immunsystem auf bestimmte Auslöser reagiert. Sie wird oft von einer weiteren Krankheit begleitet (Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen u.a.) und tritt bei Frauen und Männern sowie in allen Altersgruppen auf. Auch die Gelenke können von Schuppenflechte befallen werden. Es gibt verschiedene Therapieformen, von Tabletten und Salben über Spritzen bis hin zur Licht- bzw. Phototherapie.

Die Haut gesund erhalten – und wachsam sein

Am wirksamsten lässt sich einer Hautkrankheit durch sorgfältige Pflege und gesundheitsbewussten Umgang im Alltag vorbeugen. Leider vergisst die Haut bestimmte Sünden nicht: Ein Sonnenbrand in früherer Zeit kann im Extremfall reichen, später Hautkrebs entstehen zu lassen.

Sonnenschutz mit Sonnencremes an hellen Tagen, tägliche Pflege mit geeigneten Pflegeprodukten und eine gesunde Ernährung sind Voraussetzung für ein gesundes Hautbild. Exzessive Reinlichkeit und übertriebene Verwendung wahlloser Kosmetikprodukten können eher schaden und die Ursache für Hautkrankheiten bilden.

Hat man sein Bestes gegeben für die optimale Versorgung der Haut, ist bei Problemen mit der Haut zum Beispiel auch an folgende Ursachen zu denken: 

Reizfaktoren: mechanisch, thermisch (Temperatur), Gifte, Strahlen

  • Innere (krankheitsbedingte) oder situationsbedingte Ursachen:  Ausschläge bei Alter, Diabetes Gürtelrose, Rückenmarkserkrankungen, Schwangerschaft
  • Störungen der Blutversorgung (Krampfadern usw.)
  • Parasiten (z.B. Insektenstiche, Milben, Pilze, Würmer)
  • Bakterien (z.B. Syphilis)
  • Viren (z.B. Warzen)
  • Hormonstörungen
  • Verdauungsstörungen (z.B. Rosacea)
  • Pigmentstörungen (z.B. Vitiligo)