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Helicobacter: Was ein kleiner Keim unserem Magen alles antut

Helicobacter pylori

Der Helicobacter pylori genannte Keim ruft Infektion und meist eine chronische Magenschleimhautentzündung, auch Gastritis genannt, hervor. Diese Infektion muss allerdings nicht bei allen Infizierten auch zu schwerwiegenden Symptomen führen.

Häufigkeit

Jedoch kann Helicobacter pylori die Ursache vieler Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sein. 80 Prozent aller chronischen Magenschleimhaut-Entzündungen sind bakteriell bedingt und haben sich meist aus einer Helicobacter pylori Infektion entwickelt. Bei 75 Prozent der Magengeschwüre ist auch eine Helicobacter pylori Infektion nachweisbar.  Bei 99 Prozent der Patienten mit Zwölffingerdarmgeschwüren ist die Magenschleimhaut mit Helicobacter pylori besiedelt.

Risiken

Veränderungen der Magenschleimhaut können die Entstehung von Krebs begünstigen. Das Risiko, an Magenkrebs oder an bestimmten den Magen betreffenden Lymphomen zu erkranken, ist erhöht, wenn eine Helicobacter pylori Infektion vorliegt. Dabei liegen die Ursachen in der Besiedlung mit Bakterien. Helicobacter pylori gelangen vermutlich meist über den Mund in den Körper und in der Folge in den Magen.

Auswirkung Helicobacter pylori

Mithilfe von fadenförmigen Zellfortsätzen, den Geißeln, kann sich der Erreger fortbewegen. In der Magenschleimhaut findet Helicobacter pylori optimale Lebensbedingungen, da es unter anderem durch die Schleimhaut vor der Magensäure geschützt ist. Es bildet das Enzym Urease, ein sogenanntes Eiweiß, das in den Stoffwechsel der Magenschleimhautzellen eingreift und hierüber die Produktion von Magensäure anregt.

Diese "Übersäuerung" kann in der Folge zu chronischen Entzündungen und Magengeschwüren führen. Die Urease ist außerdem in der Lage, Harnstoff aufzuspalten: Sie zerlegt den Harnstoff in Kohlendioxid und Ammoniak. Diese Eigenschaft ermöglicht Medizinern, Urease – und damit eine Helicobacter pylori Infektion – nachzuweisen. Auserdem kann Helicobacter pylori durch einen Schnelltest wie dem Heli-C-CHECK nachgewiesen werden. Beim sogenannten Harnstofftest kann je nach Verfahren das bei der Harnstoffspaltung entstandene Kohlendioxid in der Ausatemluft oder das Ammoniak in einer genommenen Gewebeprobe nachgewiesen werden. Ammoniak ist ein Gas, das durch seinen basischen pH-Wert die Magensäure neutralisiert und Helicobacter pylori vor dem sauren Milieu schützt, sodass es dort überleben kann.

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