Magenkrebs (Magenkarzinom)

Ursachen

Als Magenkrebs bezeichnet man eine bösartige Krebserkrankung des Magens. Sie macht etwa fünf Prozent aller Krebserkrankungen in Deutschland aus und tritt meist erst mit zunehmendem Alter auf. Die Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori erhöht das Erkrankungsrisiko um das fünf- bis sechsfache und trägt somit wesentlich zur Entstehung von Magenkrebs bei. Die Magenschleimhaut wird durch die Helicobacter pylori-Infektion angegriffen und begünstigt so die Entstehung von Magenkrebs.

Daneben begünstigen genetische Faktoren, also erbliche Vorbelastungen, ein ungesunder Lebensstil in Form von ungesunden Ernährungsgewohnheiten, Nikotin- und Alkoholkonsum sowie chronische Magenschleimhautentzündungen das Risiko an Magenkrebs zu erkranken.

Symptome

Bei einer Magenkrebserkrankung kann es sein, dass es zuerst keinerlei nennenswerte Beschwerden gibt oder diese als harmlos betrachtet werden. Mit der Zeit kommt es zu plötzlicher Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel, Appetitlosigkeit und Druckgefühl im Oberbauch. Wächst das Karzinom in die Blutgefäße des Magens kann es infolgedessen zu Erbrechen oder schwarz gefärbtem Stuhl (Teerstuhl) kommen. Halten die Magenbeschwerden dauerhaft an, sollte in jedem Fall eine Magenspiegelung (Gastroskopie) vorgenommen werden um Aufschluss über den Auslöser der Beschwerden zu geben.

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