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Unverträglichkeit gegenüber Gluten bereitet große Sorgen

Diagnose Zöliakie

Sie haben soeben die Diagnose Zöliakie erhalten. Viele nehmen diese mit großer Erleichterung zur Kenntnis, wenn vorher ein langer Leidensweg von Arzt zu Arzt über Jahre stattgefunden hat und man nun endlich den Grund für all die Beschwerden kennt und vor allem weiß, dass die Behandlung nur eine andere Ernährung ist und weder ständig Medikamente noch Operationen erforderlich sind.

Andere, die durch Zufall diagnostiziert wurden und keine Beschwerden haben, werden vielleicht der neuen Situation sehr ablehnend gegenüber stehen. Eine gute Nachricht: Studien beweisen, dass die Lebensqualität nach Einhaltung der glutenfreien Ernährung besser ist, auch wenn man sich vorher nicht beeinträchtigt gefühlt hat.

 Für beide Gruppen ist es notwendig, sich mit der glutenfreien Ernährung vertraut zu machen.

In der Regel gibt es dazu viele Fragen und man benötigt erst einmal sehr viele Informationen und vielleicht auch Hilfe, um mit der neuen Situation umzugehen. Nur sehr wenig Ärzte informieren ausreichend. Ein Gesprächstermin bei der Diätologin im Krankenhaus findet oft erst einige Wochen nach der Diagnose statt.

Damit die Umstellung möglichst gut gelingt, haben wir im Folgenden die wichtigsten Tipps und Informationen zusammengestellt.

Gründlichkeit ist unabdinglich

Sauberkeit sollte in jeder Küche selbstverständlich sein, dann kann es auch nicht zu Kontaminationen mit glutenhältigen Speise- oder Lebensmittelresten kommen. Trotzdem möchten wir der guten Ordnung halber in Erinnerung rufen, wo sich eventuell glutenhaltige Mehl- oder Bröselrückstände befinden könnten, die man nicht so sehr beachtet hat und die nun entfernt werden müssen. Einige Beispiele: Mehlstaub oder Bröselreste am Boden von Küchenkästen, in Brotkörben, auf Brotschneidemaschinen, im Brotbackautomat; in Kuchenformen, auf Backblechen, auf Arbeitsflächen oder auf Schneidebretter.
 
Die ständige Reinigung von Toastern ist bei manchen Geräten oft mühsam und schwierig. Daher wäre es besser, einen eigenen Toaster für glutenfreies Brot zu verwenden.

Es nicht notwendig, eigene Pfannen oder Töpfe oder sonstige Küchenutensilien zu besorgen. Wenn diese sauber gewaschen sind, können immer sowohl glutenhältige als auch glutenfreie Speisen zubereitet werden. Ausnahme: Getreidemühle! In einer Getreidemühle darf nicht abwechselnd glutenfreies und glutenhältiges Getreide gemahlen werden, hier kommt es zu hohen Kontaminationen! Eine komplette Reinigung ist kaum möglich.

Ein Tiefkühlgerät ist vorteilhaft für die Vorratshaltung.
Wenn sich im Haushalt sowohl glutenhaltige als auch glutenfreie Lebensmittel befinden, sollten diese getrennt gelagert werden, um Verwechslung oder Kontamination zu vermeiden. Die glutenfreien Lebensmittel müssen immer getrennt von den glutenhaltigen gekocht bzw. zubereitet werden, sodass es zu keinem Kontakt mit den glutenhaltigen Lebensmitteln kommen kann. Keinesfalls dürfen beispielsweise glutenfreie panierte Schnitzel in derselben Pfanne zubereiten wie die glutenhaltigen panierten Schnitzel.

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