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Unverträglichkeit: Gluten meiden und Ernährung umstellen

Was ist eine Glutenunverträglichkeit?

Das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß Gluten gehört zu  den kennzeichnungspflichtigen Allergenen. Bei Zöliakiepatienten verursacht eine Überempfindlichkeit gegen Gluten eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Diese Unverträglichkeit von Gluten bleibt lebenslang bestehen, ist zum Teil genetisch bedingt und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden. Personen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, sind deshalb auf entsprechend glutenfreie oder glutenarme Lebensmittel angewiesen.

Gluten ist eine Mischung von verschiedenen Eiweißen, die in zwei Gruppen aufgeteilt werden können: Glutenine und Gliadine.
 Gliadine sind alkohollösliche Eiweiße, die zu den Prolaminen gezählt werden. Diese Verbindungen können aus Getreide gewonnen werden und sind nach der Pflanze benannt, aus der sie stammen (Zeine aus Mais, Hordeine aus Gerste usw.). Die Gliadine werden unterteilt in verschiedene Fraktionen, die mit griechischen Buchstaben bezeichnet werden. 
Neunzig Prozent der Eiweißfraktion von Weizen besteht aus Gluten, worin zu gleichen Teilen Gliadine und Glutenine vorkommen. Die tägliche Aufnahme von Gliadinen wird auf ungefähr vier Gramm für Frauen und acht bis zehn Gramm für erwachsene Männer geschätzt. 
Bei einer großen Anzahl Patienten werden zwar Antistoffe gegen Gluten gefunden, aber die Reaktion auf Gliadine-Antistoffe ist negativ. Diese Überempfindlichkeit auf Gluten, für die ein spezifischer Glutentest entwickelt worden ist, kommt bei Pyrroluriepatienten sehr häufig vor. Warum es diese Reaktion gibt, ist noch unbekannt.
 Der Grad der Beschwerden variiert am Anfang einer Diät von wenig Besserung bis hin zu extremer Besserung der Beschwerden. Manche Patienten sind auch nach einer Periode der Besserung nicht mehr im Stande, zu einer normalen Ernährung zurück zu kehren.
 Dies hat dazu geführt, bei Pyrroluriepatienten vorerst keine glutenfreie Diät zu empfehlen, es sei denn, eine starke Glutenüberempfindlichkeit liegt vor.
 Oft geht Glutenüberempfindlichkeit, genauso wie bei Zöliakie, mit ernsten Darmbeschwerden wie Durchfall oder Verstopfung einher.
 Des weiteren wird oft ein niedriger Hämoglobinwert und Osteoporose festgestellt. Der Glutentest GlutenCHECK kann Zuhause durchgeführt werden und zeigt das Ergebnis schon innerhalb weniger Minuten an.

Gesetzliche Regelungen

Im Gegensatz zu allen anderen Lebensmittelallergenen ist die Zusammensetzung und Kennzeichnung von Lebensmitteln, die für Menschen mit Unverträglichkeiten geeignet sind, gesetzlich geregelt. Im Rahmen der EG-Verordnung 41/2009 vom 20. Januar 2009 wurden erstmalig Schwellenwerte zur Regelung der Kennzeichnung des Allergens Gluten in Lebensmitteln gesetzlich festgelegt. Als „glutenfrei“ dürfen Lebensmittel nur bis zu einem Glutengehalt von maximal 20 ppm bezeichnet werden. Die Auslobung „sehr geringer Glutengehalt“ ist getreidehaltigen Produkten vorbehalten, die zur Reduzierung des Glutengehalts auf spezielle Weise verarbeitet wurden und einen Glutengehalt von 100 ppm nicht überschreiten.

Zöliakie - Eine Form der Glutenunverträglichkeit

Zöliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, dem in vielen Getreidesorten vorkommenden Klebereiweiß. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, sie ist zum Teil genetisch determiniert und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden. Personen, die an dieser Unverträglichkeit gegen Gluten leiden, sind auf entsprechend weizeneiweißfreie beziehungsweise glutenfreie Lebensmittel angewiesen. 

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