Wechseljahresbeschwerden: Hautprobleme

Bereits mit Mitte 20 beginnt die Haut, Fältchen und Falten zu bilden, was einen ganz natürlichen Vorgang darstellt. Intensive Sonnenbestrahlung, trockene Heizungsluft, zu wenig Bewegung, falsche Ernährung, Rauchen, Schlafmangel, Stress und auch Unzufriedenheit fördern die Faltenbildung. Mit Mitte 40 kommt ein wichtiger Faktor dazu, der die Struktur und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut verändert: die nachlassende Östrogenproduktion in den Wechseljahren. Die Haut verliert an Elastizität und wird faltiger. Es bilden sich Fältchen und Falten oberhalb der Oberlippe, Kollagenfasern werden abgebaut. 

Ursachen für Hautprobleme

Die Bildung von Kollagen wird durch Östrogene begünstigt. Kollagenfasern in der Haut haben die Aufgabe, Wasser zu speichern. Durch Kollagen wirkt die Haut also glatt und prall. Mit zunehmendem Alter und damit verminderter Östrogenproduktion bilden sich Falten. Die Haut verliert an Elastizität, sie wird dünn und trocken. Auch die Schleimhäute verändern sich. Besonders deutlich wird dies an den Schleimhäuten der Scheide, wo besonders viele Rezeptoren für Östrogene enthalten sind. Durch die abnehmende Produktion von Östrogen wird die Durchfeuchtung und die Durchblutung der Scheidenschleimhaut vermindert. Die Schleimhaut ist empfindlicher und zarter. 

Abhilfe und Vorbeugen bei Hautproblemen 

Viel Flüssigkeit

Wichtig ist die tägliche Zufuhr von viel Flüssigkeit. Damit lässt sich der natürliche Alterungsprozess der Haut zwar nicht aufhalten, aber doch verlangsamen. Dabei sollte man möglichst kalorienfreie Getränke bevorzugen, Wasser und ungesüßte Kräutertees. 

Gute Pflege

Gute und regelmäßige Pflege kommt der Haut ebenfalls zugute. Damit ist nicht ausschließlich die Verwendung feuchtigkeitsspendender Cremes gemeint, sondern auch der maßvolle Umgang mit Nikotin, Alkohol und UV-Bestrahlung. 

Luftbefeuchter

Gegen trockene Heizungsluft hilft ein guter Luftbefeuchter. Richtig gute Luftbefeuchter kosten zwar zwischen 50 und 100 Euro, aber sie schaffen es, mehrere Liter Wasser pro Tag zu verdampfen. Soviel Verdampfung ist auch nötig, um die Luftfeuchtigkeit in einem ganzen Raum ausreichend zu steigern. Außerdem sollte man sich ein Hygrometer, ein Gerät zum Messen der Luftfeuchtigkeit, anschaffen, um den aktuellen Stand der Luftfeuchtigkeit überprüfen zu können. Eine gute Luftfeuchtigkeit beträgt rund 60 Prozent. Zwischen 50 und 70 Prozent sind akzeptable Luftfeuchtigkeits-Werte. 

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