Wechseljahresbeschwerden: Trockene Schleimhäute

Trockene Schleimhäute

So wie in den Wechseljahren die Haut zur Trockenheit neigt, kommt es auch häufig zu trockenen Schleimhäuten. 

Die Trockenheit der Schleimhäute kann zu einigen Beschwerden im Bereich dieser Schleimhäute führen:

  • Spannungsgefühl
  • Juckreiz
  • Entzündungsneigung
  • Infektanfälligkeit 

Je nachdem, welche Schleimhäute betroffen sind, äussert sich das in unterschiedlichen Krankheitssymptomen. 

Nasen-Schleimhäute

Wenn die Nasenschleimhäute trockener werden, juckt die Nase und es kommt häufiger zu Schnupfen. Auch langwierige Nebenhöhlen-Entzündungen können die Folge sein.  Diese Problematik kann man durch feuchte Luft, im Winter durch Luftbefeuchter lindern. 

Schleimhäute der Luftröhre und Bronchien

Bei trockenen Schleimhäuten der Luftröhre und der Bronchien kommt es leicht zu Reizhusten. Kehlkopfentzündungen, Heiserkeit und Bronchitis sind weitere typische Folgen. Wer zu Allergien neigt, kann durch trockene Schleimhäute auch leichter an Asthma erkranken. Diese Problematik kann man durch feuchte Luft, im Winter durch Luftbefeuchter lindern.                                                                    

Schleimhäute des Verdauungssystems

Wenn die Schleimhäute in den Verdauungsorganen nicht mehr feucht genug sind, kann es zu vielfältigen Verdauungsproblemen kommen. Das fängt mit Sodbrennen an, kann zu Entzündungen der Magenschleimhaut und schliesslich zu verschiedenen Darmentzündungen führen. 

Schleimhäute der Harnorgane

Bei den Harnorganen kann zu Entzündungen des Nierenbeckens und vor allem zu häufigen Blasenentzündungen kommen. Gegen Blasenentzündungen kann man Sitzdampfbäder anwenden. 

Schleimhäute der Fortpflanzungsorgane

Durch Trockenheit der Scheidenschleimhäute kann es zu Juckreiz und Schmerzen beim Verkehr kommen.

Mit Naturheilkunde gegen trockene Schleimhäute

Die Feuchtigkeit der Schleimhäute kann man allgemein durch eine Ausbalancierung der hormonellen Situation verbessern. Das heißt, die Einnahme von Kräutern oder Nahrungsmitteln mit Phytohormonen kann auch die Schleimhautproblematik lindern.

Wichtig ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, mindestens 2 Liter Wasser pro Tag. Bei einem Flüssigkeitsmangel wird vor allem an der Befeuchtung von Haut und Schleimhaut gespart, daher ist ausreichend Wasser für die Schleimhäute besonders wichtig. 

Schüssler-Salze

Folgende Schüssler-Salze werden gegen trockene Schleimhäute eingesetzt:

  • Nr. 8. Natrium Chloratum
  • Nr. 20. Kalium aluminium sulfuricum

Anwendung der Tabletten: 3 bis 6 mal täglich 1 - 3 Tabletten. Tabletten langsam im Mund zergehen lassen. 

Homöopathie

Folgende homöopathische Mittel werden gegen trockene Schleimhäute angewendet:

  • Bryonia alba
  • Causticum
  • Luffa

 

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