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Weizenallergie macht Ernährungsumstellung nötig

Was ist eine Zöliakie

Herzhaft in ein belegtes Baguette beißen, können Kinder mit Zöliakie nicht. Das Leiden schleicht sich an, lange bevor sich Symptome zeigen. Oft beginnt es mit dem ersten Brei, der Weizen oder ein anderes glutenhaltiges Getreide enthält. Zunächst spüren betroffene Babys nichts. Wenige Monate später leiden sie dann unter Symptomen wie einem aufgeblähten Bauch oder übel riechenden Stühlen. Sie gedeihen nicht mehr richtig und sind oft weinerlich und schlapp.

Zöliakie (auch einheimische Sprue oder gluteninduzierte Enteropathie) ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms, die sich oft schon im Kleinkindalter zeigt. Sie beruht auf einer Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten und führt dazu, dass der Darm nicht mehr alle nötigen Nährstoffe aufnehmen kann. Lebenslang müssen Betroffene auf Gluten verzichten, heilen lässt sich das Leiden nicht. Zöliakie kann auch im Erwachsenenalter plötzlich auftreten. In Europa und Nordamerika ist vermutlich jeder 100. bis 250. Mensch davon betroffen, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

Ursachen der Unverträglichkeit

Warum Menschen Gluten nicht vertragen, lässt sich nicht genau beantworten. Leiden etwa Vater oder Mutter unter Zöliakie, hat auch das Kind ein erhöhtes Risiko – das legt nahe, dass neben Umweltfaktoren auch die genetischen Voraussetzungen entscheidend sind. Für Eltern ist wichtig, zu wissen: Bei der Entwicklung einer Zöliakie spielt die frühkindliche Ernährung eine wesentliche Rolle.

So zeigen Studien, dass Kinder, die bis zu ihrem sechsten Lebensmonat gestillt wurden, ein geringeres Erkrankungsrisiko haben. Säuglinge mit Zöliakierisiko sollten außerdem ab dem vierten Monat kleine Mengen Gluten erhalten. Schwedischen Studien zufolge senke dies das Risiko, zu erkranken.

Das können Sie tun

Besteht der Verdacht auf Zöliakie, müssen Betroffene einen Gastroenterologen aufsuchen. Mit Kindern und Jugendlichen wendet man sich an einen Kindergastroenterologen. Ein Bluttest liefert dann erste Hinweise. Absolute Sicherheit bringt nur eine Dünndarmbiopsie. Aber rezeptfreie Schnelltests aus der Apotheke machen es Eltern leichter, ihre Kinder und sich auf eine Glutenunverträglichkeit zu testen. Ein solcher Test ist zum Beispiel der GlutenCHECK.

Kein Krümelchen Weißbrot, kein einziges Löffelchen Haferbrei mehr, Schluss mit Hartweizenspaghetti: Wer erstmal die Diagnose erhalten hat, muss seine Ernährung umstellen. Schon 1/8 Gramm Weizenmehl etwa reicht, um den Dünndarm zu schädigen und erneut zu Beschwerden zu führen. Gluten kommt in den Getreidearten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer vor. Und diese stecken als Mehl in Brötchen, Gebäck, Nudeln und Breien, aber auch in manchen Getränken, beispielsweise in Bier.

Gluten versteckt sich zudem in vielen Fertiglebensmitteln. In Geschmacksverstärkern und Aromen kann es als Träger vorkommen, und es dient als Emulgator zum Verbinden von Wasser und Fett. Das macht zum Beispiel manchen Joghurt geschmeidig oder sorgt dafür, dass die Wurst die Form behält. Sogar in Pflegestiften für die Lippen und Medikamenten kann sich Gluten verbergen.

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