Wenn Sie schwanger werden – ein neues Leben fühlt mit

Ihre Gefühle betreffen auch Ihr Baby

Wenn Frauen einen Babywunsch haben und schwanger werden, merken sie schnell, dass ihr Baby bereits im Mutterleib Anteil an ihren Gefühlen hat – wenn Sie schwanger werden, essen Sie also nicht nur für zwei, sondern Sie fühlen auch für zwei. Sobald Sie schwanger werden, beeinflussen Stress, Angst, Wut aber genauso Freude und Glück nicht nur Ihre Gefühlswelt, sondern auch das Wohlbefinden und die Entwicklung Ihres Babys. Der folgende Artikel soll Sie darüber aufklären, welche Auswirkungen Stress und anderen Belastungen für den Fall, dass Sie schwanger werden, haben können.

Wie sehr schadet Stress dem Baby?

Frauen, die einen Babywunsch haben und schwanger werden, können beruhigt sein, dass kurzzeitige Stressphasen nach dem Schwangerwerden keinerlei Einfluss auf die Gesundheit hres Kindes haben. Ungeborene Kinder haben noch kein Erinnerungsvermögen, d.h. sie leben nur im Hier und Jetzt, weshalb ihnen kurzzeitiger Stress der Mutter in der Zeit nach dem Schwangerwerden nichts anhaben kann; beruhigt die Mutter sich wieder, so geht es auch dem Kind wieder gut.

Ab dem zweiten Drittel in der Zeit nach dem Schwangerwerden bietet der Körper der Mutter dem Ungeborenen zusätzlichen Schutz vor kürzeren Stressphasen: Sobald Sie sich in dieser Phase nach dem Eintritt Ihrer Schwangerschaft befinden, schüttet Ihr Körper ein Enzym aus, welches dem vorher freigesetzten Stressbotenstoff entgegenwirkt und so dem Baby hilft, sich zu entspannen.

Stress sollte vermieden werden

Falls Sie schwanger werden möchten, sollten Sie aber dennoch nicht die Gefahren von Stress für Ihr Baby verharmlosen, denn Forscher haben herausgefunden, dass lang anhaltender pränataler Stress und andere Belastungen der Mutter bei Babywunsch und nach dem Schwangerwerden Einfluss auf die Entwicklung des kindlichen Gehirns haben können. Studien haben gezeigt, dass bei Frauen, die einen Babywunsch haben und schwanger werden, ausgeschüttete Stresshormone in den Stoffwechsel des Babys gelangen können und somit die Entwicklung des Gehirns hemmen. Wenn Sie einen Babywunsch haben, schwanger werden und gestresst sind, beschleunigt sich Ihr Herzschlag. Gleichzeitig kann sich der Herzschlag des Kindes sogar verdoppeln und auch das Baby gerät in Stress.

Darüber hinaus gilt es als erwiesen, dass Kinder, die im Mutterleib häufig Stress ausgesetzt waren, oftmals zu früh geboren werden oder im späteren Leben häufiger an Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck leiden. Aus diesen Gründen sollten Sie die Auswirkungen von Stress und anderen Belastungen auf die Gesundheit eines Kindes keinesfalls unterschätzen, falls Sie schwanger werden möchten und einen Babywunsch haben.

Folgendes können Sie beachten, wenn Sie eine Schwangerschaft planen und Ihren Babywunsch realisieren möchten:    

  1. Verschieben Sie soweit möglich planbaren Stress wie Umzüge auf die Zeit vor oder nachdem Sie schwanger werden
  2. Vermeiden Sie es, Ihr Kind mit Reizen zu überfluten (z.B. zu laute Musik)
  3. Gönnen Sie sich genügend Pausen und Erholung, sobald Sie schwanger werden
  4. Lassen Sie sich von Freunden und Familie helfen

Selbstverständlich haben nicht nur negative Phasen Auswirkungen auf die Gesundheit Ihres Kindes. Positive Gefühle wie Freude oder Liebe haben bei einer Schwangerschaft dementsprechend positiven Einfluss auf die Entwicklung Ihres Babys.

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