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Zöliakie: Wenn der Dünndarm verrückt spielt

Der Bauch grummelt, manchmal kommen Schmerzen und Durchfälle hinzu. Doch ist das schon eine Glutenunverträglichkeit? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema wollen wir Ihnen hier vorstellen.

Was bei Zöliakie im Körper passiert

Sprue (Zöliakie) ist eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut, die durch eine Immunreaktion gegen Gluten entsteht. Gluten ist ein sogenanntes Klebereiweiß, das in großen Mengen in Weizen und Dinkel enthalten ist, in geringeren Mengen aber auch in zahlreichen anderen Getreidesorten. Bei der Erkrankung produzieren die Betroffenen Antikörper gegen Bestandteile von Gluten aber auch gegen körpereigene Antigene, die sich auf der Oberfläche der Dünndarmzotten befinden.

Die Folge: Beim Verzehr von Gluten kommt es zu einer Immunreaktion im Dünndarm, die Darmschleimhaut entzündet sich und die Zotten bilden sich zurück. Dadurch wird die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung in den Körper behindert.

Begriffliche Abgrenzung

Sprue ist keine typische Nahrungsmittelallergie, sondern zählt zu den Unverträglichkeiten, und bleibt ein Leben lang bestehen. Der Begriff Glutenunverträglichkeit beinhaltet neben der Zöliakie aber auch noch Erkrankungen wie die Weizenallergie oder Glutensensitivität, die häufig miteinander verwechselt werden. Zwar können sich die Beschwerden mitunter ähneln, doch die Krankheitsformen werden durch unterschiedliche Mechanismen im Körper ausgelöst. 

Sprue hat zwei Erkrankungsgipfel, einen im Kindesalter und einen meist im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Sie kann aber auch bei Menschen älter als 60 Jahre erstmals auftreten. Bei Erwachsenen sprach man früher von Sprue, inzwischen verwendet man aber auch im Erwachsenenalter den Begriff Zöliakie, da es sich um das gleiche Krankheitsbild handelt. Die Zöliakie ist wahrscheinlich größtenteils genetisch bedingt und kann daher bisher nicht ursächlich behandelt werden. 

Glutensensitivität wird zurzeit noch erforscht. Eine wissenschaftliche Untersuchung weist darauf hin, dass statt Gluten auch Proteine mit der Bezeichnung Adenosin-Triphosphat-Amylase (ATI) die Reaktion auslösen können. 

Das Risiko für Folgeerkrankungen ist vergleichsweise gering, weil die Gewebszellen im Dünndarm nicht gezielt vom Immunsystem zerstört werden. Langzeituntersuchungen fehlen aber noch.

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