25.09.23

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Glutenallergie: Achten Sie auf mögliche Symptome

Leiden Sie an einer Glutenallergie?

Haben Sie Beschwerden? Dann notieren Sie sich genau die Symptome, die Sie feststellen - denn besonders wenn Sie laktoseintolerant sind, sollten Sie jetzt hellhörig werden! Im schlimmsten Fall handelt es sich bei Ihnen sogar um eine Zöliakie, also eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Etwa 1 Prozent der Deutschen ist von dieser Krankheit betroffen. In diesem Fall kann das Problem mithilfe einer Darmspiegelung erkannt werden. Eine unerkannte Zöliakie kann lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, da die Darmschleimhaut – wie auch bei anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten - nicht mehr richtig arbeiten kann und der Körper so nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Ob Sie an einer Glutenunverträglichkeit leiden, können Sie zuhause mithilfe eines Schnelltests überprüfen. ZuhauseTEST Zöliakie zeigt innerhalb weniger Minuten das Ergebnis an.

Auch wenn keine Glutenunverträglichkeit nachgewiesen werden kann, besteht die Möglichkeit, dass der Körper ein Problem mit Gluten hat. Eine solche Glutenunverträglichkeit scheint weitaus verbreiteter als noch bis vor kurzem angenommen.

Glutenfreie Ernährung

Die glutenfreie Ernährung ist gar nicht so schwer, wie man das im ersten Moment annimmt. Wenn man einige Dinge beachtet, hat man sich für ein paar Testtage schon schnell glutenfrei ernährt. Erst wenn der Verdacht sich bestätigt, sollten Sie sich ausgiebig mit der Thematik auseinander setzen. Vorher sollten Sie sich ein paar Tage strikt an glutenfreie Rezepte halten, um nicht „unnötig Zeit zu verplempern“.

Was sind Symptome einer Glutenunverträglichkeit?

Symptome einer Glutenunverträglichkeit sind extrem breit gefächert. Die Symptome treten teils sporadisch und teils durchgängig auf. Weiterhin müssen nicht bei jedem Betroffenen alle Symptome vorhanden sein – genau so wenig wie die Symptome bei allen gleich stark auftreten. Sie sehen also: Eine Diagnose anhand der Symptome gestaltet sich schwierig. Oftmals verschwinden nach einer Ernährungsumstellung eine Reihe an Beschwerden, die von dem Betroffenen vorher nicht als solche angesehen oder bemerkt wurden, da sie schon lange vorhanden waren und als normal angesehen wurden. Zum Beispiel: Stechende Krämpfe im Darm, verstärktes Bedürfnis zur Toilette zu gehen, Sehstörungen, Blähbauch – meist rund und hart – ähnelt einem Schwangerschaftsbauch, Durchfall – oftmals mit sehr strengem Geruch, Blähungen, Kopfschmerzen – teils migräneartig, verfetteter Stuhlgang, Knochenschmerzen, Gliederschmerzen – rheumatische Erscheinungen, Zahnprobleme, Juckreiz der Haut und andere Hautprobleme 
(teilweise unerklärlicher Juckreiz zwischen den Pobacken), Unterernährung und Wassereinlagerungen.

Es gibt auch versteckte körperliche Symptome einer Glutenunverträglichkeit: Ständige Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Eisenmangel, teils verknüpft mit Blutarmut, abgeschwächtes Immunsystem – leichte Anfälligkeit für andere Krankheiten, belegte Stimme, Neigung zur Heiserkeit, Verhaltensstörungen, Appetitlosigkeit, blasse Haut, vermehrte Schweißbildung.